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18. Spieltag - die Analyse 4.8 out of 5 based on 10 votes.

Dortmund lacht von der Spitze

„Man kann Dortmund zum Meistertitel gratulieren.“ So lautete das Resümee eines Spielers der Deutschen Bundesliga nach dem Rückrundenstart. Und diese Worte kamen nicht von irgendwem. Sie wurden von Arjen Robben ausgesprochen, Flügelflitzer des FC Bayern München. Der Holländer bringt es auf den Punkt: Jeder, der eine Fußballwette auf den Deutschen Meister platzieren möchte, wird sich nun wohl für Borussia Dortmund entscheiden. Denn nach dem 18. Spieltag ist der Kampf um den Titel bereits entschieden.Sieger des Spieltags: Borussia DortmundDie Experten waren sich einig: Borussia Dortmund wird in der Rückrunde der Deutschen Bundesliga Federn lassen müssen. Doch gerade die schwere Aufgabe bei Bayer Leverkusen ließ die Mannen von Trainer Jürgen Klopp ungeahnte Motivation schöpfen. Trotz der Abwesenheit ihres Offensiv-Wirbelwinds Shinji Kagawa fertigte der BVB die Leverkusener mit 3:1 ab. Nun haben sie stolze 12 Punkte Vorsprung auf den Tabellenzweiten.


Verlierer des Spieltags: Bayern München
Der Rekordmeister startete vollmundig in die Rückrunde. Man wolle jedes Spiel gewinnen und so den Dortmundern doch noch die Meisterschale entreißen. Doch am Ende des 18. Spieltags stehen die Bayern als die großen Verlierer da. Gegen die völlig desolaten Wolfsburger reichte es nur zu einem 1:1. Tragische Figur war hier Philip Lahm, der einen Elfmeter verschoss. Der Gegentreffer durch Sascha Riether für den VfL kurz vor Schluss war dem schon bekannten Problem der Bayern geschuldet: das Münchner Abwehr-Tohuwabohu. Einziger Lichtblick für die Bayern: Torhüter Thomas Kraft parierte nicht nur einen Elfmeter sondern zeichnete sich zudem durch zahlreiche starke Paraden aus. Er gibt Trainer Louis van Gaal recht, ihn zur neuen Nummer eins gemacht zu haben. Als große Enttäuschung darf man auch den blutleeren Auftritt des FC Schalke 04. Ohne echten Spielmacher fehlten die Ideen. Am Ende verlor man glanzlos mit 0:1 gegen den Hamburger SV. Von Felix Magaths Elf war man vor der Winterpause Besseres gewohnt. Überraschung des Spieltags: Hannover 96 Vor der Saison hätte man für eine Fußballwette auf den Abstieg von Hannover 96 keine besonders hohe Quote erhalten. Jetzt hat sich das Blatt gewendet. Nach dem überzeugenden 3:0-Sieg bei Eintracht Frankfurt steht man auf dem zweiten Tabellenplatz und spricht nun gar ein Wort um die Champions League-Plätze mit. Weitere Überraschungen an diesem 18. Spieltag waren die abstiegsbedrohten Teams. Sowohl Borussia Mönchengladbach als auch der VfB Stuttgart haben ihre Abwehrprobleme in den Griff bekommen und jeweils 1:0-Siege beim 1. FC Nürnberg bzw. gegen den FSV Mainz 05 gefeiert. Beiden Teams hätte man ein Zu-Nullspiel nicht zugetraut. Mann des Spieltags: Papis Cissé Freiburgs Superstürmer hat wieder zugeschlagen. Der 15-Tore-Mann ist in der Winterpause nicht eingerostet und hat seinen Marktwert mit einem Doppelpack beim FC St. Pauli weiter gesteigert. Beim 2:2 war Cissé der Mann des Spiels. Er verschoss einen Elfmeter, erzielte dann ein Tor. Wenig später kratzte er einen Ball von der eigenen Torlinie um ihn dann 50 Sekunden später beim Gegner zu versenken. Einfach unglaublich. Aufreger des Spieltags: Babak Rafati Der Schiedsrichter Babak Rafati zeigte als Leiter des Spiels 1. FC Nürnberg gegen Borussia Mönchengladbach eine haarsträubende Leistung. Nicht nur, dass er den Nürnbergern zwei klare Elfmeter verweigerte, er erkannte auch ein völlig reguläres Tor von Markus Mendler nicht an. Dafür zeigte Rafati bei einer harmlosen Aktion auf den Punkt. Den Elfmeter für die Hausherren vergab Javier Pinola zu allem Überfluss auch noch. „Zu einem perfekten Spiel gehören zwei Mannschaften und ein Schiedsrichtergespann. Das war heute kein perfektes Spiel“, giftete Nürnberg-Trainer Dieter Hecking nach dem Spiel. Szene des Spieltags: Diego Benaglio und Rodnei Für zwei Slapstickszenen waren der Wolfsburger Diego Benaglio und Kaiserslauterns Rodnei verantwortlich. Benaglio schoss bei einem Rettungsversuch den Münchner Thomas Müller an. Der Ball landete daraufhin im Tor. Eine ähnliche Aktion fabrizierte Rodnei. Er wollte den Ball seinem Keeper Tobias Sippel zurückspielen. Dieser befand sich aber an einer anderen Stelle, als Rodnei vermutete. Der Ball trudelte in Richtung Tor, traf den Pfosten und wurde vom Kölner Lukas Podolski schließlich ins Netz befördert. Am Ende konnte der FCK wenigstens noch auf ein 1:1 verkürzen.

Kommentare  

 
0 #1 Mario 2011-01-17 10:21
Dortmund wird Meister!!!!!!!! !!!!!
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